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Brustkrebs-Konzept

Da es jährlich in Deutschland circa 50.000 neu aufgetretene Brustkrebs-Patientinnen gibt, ist es für alle im GYNCOLLEGWESERLAND arbeitende Ärzte ein zentrales Anliegen erstens, einen Knoten in der Brust frühest möglich zu erkennen, und zweitens, die Erkrankung schnell, unkompliziert und fachmännisch zu behandeln. Dafür haben sich mehrere Fachärzte in unserer großen Praxis spezialisiert und arbeiten seit Jahren erfolgreich in unserem Brustkrebs-Konzept, das sich aus mehreren Anteilen zusammensetzt.

Die Tatsache, dass Brustkrebs, der bereits im Frühstadium entdeckt wird, eine sehr gute Heilungschance hat, macht deutlich, warum eine regelmäßige Untersuchung der Brustdrüse so überaus wichtig und sinnvoll ist.
Deshalb gibt es zunächst die großen Mammographie-Sprechstunden in Eidinghausen und in Lahde, in denen Auffälligkeiten gleich vor Ort auch natürlich per Ultraschall und gegebenenfalls auch per Punktion oder Stanz-Probeentnahme abgeklärt werden. Ist zur Diagnose-Findung eine Operation nötig, kann diese zügig vor Ort in unserer Tagesklinik organisiert und fachärztlich durchgeführt werden.

Zweitens arbeiten zwei Partner, nämlich Herr Dr. R. Amendt und Herr Dr. T. Lüneburg, auch bei der Brustkrebs-Früherkennung, dem Mammographie-Screening, in der radiologischen Praxis von Herrn Dr. Korten in Minden mit.

Beim Mammographie-Screening handelt es sich um eine Röntgen-Reihenuntersuchung, bei der die Brust mit einer Mammographie untersucht wird. Ziel der Untersuchung ist es, Brustkrebs im Frühstadium zu erkennen. Sie kann alle zwei Jahre von Frauen zwischen 50 und 70 in Anspruch genommen werden (da 75% aller Brustkrebserkrankungen nach dem 50. Lebensjahr auftreten).
Alle im Rahmen des Screenings durchgeführten Mammographien werden von zwei spezialisierten Fachärzten ausgewertet, Zweifels- oder Verdachtsfälle auch von weiteren Fachärzten.

Ein am Mammographie-Screening-Programm teilnehmender Facharzt muss mindestens 5.000 Mammographien pro Jahr beurteilen und regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen. Die Auswertung der im Rahmen des Screenings durchgeführten Mammographien durch mindestens zwei hoch qualifizierte Fachärzte bietet eine große Sicherheit des Befundes und in den meisten Fällen für die Patientinnen die Gewissheit, dass zu diesem Zeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Brustkrebs vorliegt. Für Patientinnen, bei denen ein Brustkrebs diagnostiziert wird, gilt, dass sie bei einem früh entdeckten Befund sehr gute Chancen auf eine Heilung haben.  

Und schließlich arbeitet unser Partner Herr Dr. Uwe Knaack im Brustzentrum am Johannes-Wesling-Klinikum in Minden mit. Dort werden von ihm persönlich jene Patientinnen operiert, deren Brustkrebserkrankung in unseren Sprechstunden diagnostiziert werden. Auch weisen einige andere Frauenärzte uns Patientinnen dazu zu, da die individuelle sichere Facharzt-Betreuung in dieser Zeit der Unsicherheit für unsere Patientinnen sehr wichtig ist. Alle Frauen werden ihm zunächst in Eidinghausen zur OP-Planung vorgestellt. Immer am Dienstag Morgen erfolgen dann die Operationen. Danach bleiben die Frauen noch ein paar Tage stationär. Weitere nötige Zusatzuntersuchungen werden möglichst ambulant geplant, so dass unnötige Wartezeiten im Krankenhaus vermieden werden. Das weitere Vorgehen und die Therapieplanung werden in der so genannten Tumorkonferenz am Donnerstag Nachmittag festgelegt und dann so schnell wie möglich mit der Patientin besprochen und umgesetzt.

Unsere Patientinnen schätzen den festen Ansprechpartner und zugleich die sichere Versorgung im Krankenhaus.