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Naturheilverfahren



 

Akupunktur

Akupunktur
Definierte Akupunkturpunkte werden je nach Krankheitsbild mit feinen Nadeln gestochen.
Es handelt sich um ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) die eine Alternative bzw. ideale Ergänzung zur Schulmedizin darstellt.
Die Wurzeln der Akupunktur reichen zurück bis in das 2. Jahrhundert vor Christus und basieren auf der Lehre von Yin und Yang. Eine Akupunktursitzung in ruhiger und entspannter Atmosphäre dauert ca. 20 bis 30 Minuten.


Die Liste der Einsatz-/Indikationsgebiete ist sehr lang.

Geburtshilfe
Sehr schöne Erfahrungen haben wir bei Akupunktur zur Linderung bei Schwangerschaftserbrechen und zur Geburtserleichterung (Schmerzlinderung) gemacht. Die Möglichkeit der Behandlung einer Beckenendlage-Wendung sehe ich sehr kritisch.

Gynäkologie
Unterstützung bei Kinderwunschtherapie/Blutungsstörungen/
Menstruationsbeschwerden

Bewegungsapparat
Schmerzen im Bereich der gesamten Wirbelsäule/ HWS-Blockaden Sensibilitätsstörungen/ Muskelschmerzen im Bereich der Arme und Beine

Migräne
Sehr gute Erfolge zeigen sich in der Migränebehandlung, in der es sehr häufig durch Akupunktur gelingt, die schmerzfreien Intervalle zu verlängern und die Intensität der Schmerzattacken zu reduzieren.
 
Sucht
Im Rahmen der Nikotinsucht lässt sich durch Akupunktur gleichermaßen ein positiv unterstützender Erfolg verzeichnen.

Allergie
Allergien lassen sich günstig durch Akupunktur beeinflussen.

Innere Medizin/Neurologie
Die Indikationsliste ist sehr lang und sollte individuell besprochen werden, da hier meist mehrere Krankheitsbilder ineinander greifen, jedoch aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zu einem Krankheitsbild zusammengeführt werden können.

Akupunktur und Einbildung
Es existieren viele Studien, die den Nutzen der Akupunktur eindeutig belegen, die Zweifler bleiben trotzdem. Probieren sie es einfach selber aus, denn wer heilt hat Recht.

  

 

Naturheilkunde

Bereits in der Antike orientierte sich die Forderung der Medizin an der Gesundheit, die es zu erhalten gab, mehr noch als an der Krankheit, die beseitigt werden muss. Insbesondere in der damaligen Zeit stand der Menschheit neben Ritualen insbesondere der Weg über Naturprodukte zur Heilung zur Verfügung. Viele dieser aus der Erfahrung heraus heilsamen Mittel stammen bereits aus alten Zeiten, viele neue sind dazu gekommen. So hat sich der Bereich der Naturheilverfahren in der Medizin bis heute als sinnvolle Ergänzung zur pharmakologisch ausgerichteten Schulmedizin behauptet.

Bei den Naturheilverfahren dienen gerade pflanzliche Arzneimittel der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten in der Frauenheilkunde. Hier sind insbesondere die Anwendung bei Regelblutungsstörungen, Schwangerschaftsbeschwerden, über ein erträgliches Maß hinausgehende Wechseljahresbeschwerden und die Stärkung des Immunsystems bei Entzündungen im Genital- oder Brustbereich zu nennen. Weitere Befindlichkeitsstörungen wie Schlaflosigkeit, Venenleiden, Funktionsstörungen des Darmtraktes u.s.w. lassen sich ebenfalls mit Naturheilverfahren erfolgreich und sinnvoll therapieren. Trotz ihrer vermeidlich sanften Wirkung müssen auch pflanzliche Arzneimittel im genauen Wissen um ihre Dosierung und Nebenwirkungen verabreicht werden, da sonst gegenteilige oder sogar gesundheitsschädliche Nebenwirkungen die Folge sein können. Daher ist ein leihenhafter Griff in das Regal des Supermarktes oder der Konsum aufgrund einer gelungenen Werbeanzeige weniger zu empfehlen.

Naturheilverfahren gehören vielmehr in die Hand eines diesbezüglich ausgebildeten Mediziners, der auch den Nutzen in Abwägung mit schulmedizinischen Therapeutika und alternativen pharmakologischen Produkten kritisch bewerten kann.

Ferner bedarf es in den allermeisten Fällen einer spezifischen Kombination von Wirkstoffen, die individuell auf den Patienten mit seinem Beschwerdebild abgestimmt werden muss.

Mit dieser Kompetenz hat die Einbeziehung der Naturheilverfahren in den Praxisalltag der Frauenheilkunde eine große Chance, zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und zur Genesung von Frauenleiden überaus erfolgreich beizutragen.

Orthomolekulare Medizin

Wie kann ich Osteoporoseprophylaxe durchführen? Was können Krebskranke tun? Warum oder wann sollte ich B-Vitamine, Vitamin C und E zusätzlich einnehmen? Was leisten Mineralstoffe und Spurenelemente? Was kann ich bei meiner Erkrankung tun oder wie kann ich Krankheiten vorbeugen?

Vor mehr als 40 Jahren fand der zweimalige Nobelpreisträger Linus Pauling heraus, was heute von Ernährungsexperten bestätigt wird: Sie können sich mit Vitalstoffen - das sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - vor chronischen Erkrankungen schützen. Hieraus entwickelte sich die Orthomolekulare Medizin. Dieser von Linus Pauling gewählte Name setzt sich aus den Begriffen „Ortho“ (griechisch= Wichtig, Gut) und „Molekular“ (Latein= Baustein von Substanzen) zusammen. Da chronische Erkrankungen sich über einen langen Zeitraum entwickeln, sind sie nicht mit kurzzeitigen Maßnahmen in den Griff zu bekommen.

Tipp: Langfristige, tägliche Einnahme der Orthomolekularen Substanzen in hohen Dosierungen.

Da chronische Erkrankungen heute meistens viele Ursachen haben, besteht ein komplexer Bedarf an Vitalstoffen.

Wünschenswert wäre allerdings eine prophylaktische, also vorsorgliche Einnahme von hochdosierten Vitalstoffen, so dass der Körper bei Stresssituationen wie Kontakt mit Krankheitserregern, Infektionen, psychischen Belastungen etc. ausreichende Reserven im Zellstoffwechsel zur Verfügung hat.